Literatur, Literature, Symbol

Träne (Symbol #2)

Tränen sind oft Zeichen für eine große Gefühlsregung. Das kann im Positiven, wie im Negativen so sein. Man kennt die Tränen bei Schmerzen, Kummer und Trauer ebenso wie die Tränen vor Freude und Heiterkeit.
Tränen werden in der Literatur neben einfachen Beschreibungen noch oft mit starken, zusätzlichen Attributen versehen, wie zum Beispiel werden sie dann als dicke, bittere, stille, klare Tränen bezeichnet.
Ebenso wichtig ist die Form der Träne und ihrem Glanz, und wird auf diese Weise gerne auch mit der Reinheit einer Perle in Verbindung gesetzt.
Einer der häufigsten Verbindungen der Träne ist mit Salz. In der Literatur wird der natürliche Salzgehalt einer Träne genutzt, um die Intensität und Wahrheitsgehalt der Gefühle zu veranschaulichen. So ist eine Träne, die unehrlich vergossen wird, in der Regel „salzlos“, während eine ehrliche Träne „versalzen“ ist. Mit der biologischen Tatsache, dass es bei den Tränen keinen Unterschied gibt und sie immer einen salzigen Geschmack hat, hat es nichts gemein.

Beispiele aus der Literatur:
Gotthold Ephraim Lessing-Emilia Galotti
Wilhelm Shakespeare-Hamelet
Thomas Mann-Der Zauberberg

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