Folter, Geschichte, Gesellschaft, Politik, Tod

Wie man richtig foltert

Im heutigen Deutschland darf niemand mehr hingerichtete werden. Auch Foltern ist unter Strafe gestellt. Und sogar die Androhung von Folter ist nicht erlaubt. In der Vergangenheit waren solche Dinge unbekannt, sodass es zu sehr scheußlichen Folter- und Hinrichtungsmethoden gab.
Die drei schrecklichsten Methoden, einen Mensch zu foltern bzw. hinzurichten, sind die Vierteilung, die Pfählung und die Kreuzigung.
Die Vierteilung kommt aus dem Mittelalter bzw. der Frühen Neuzeit. Es war die gängige Bestrafung für versuchtem oder geglückten Königsmord. Ein Beispiel dafür ist Francois Damiens, der wegen seines Mordversuchs an den damaligen französischen Königs Ludwig VX hingerichtet werden sollte. Die Beschreibung in der Verurteilung ist an Grausamkeit kaum zu überbieten und beinhaltet Dinge wie Schwefelfeuer und seidenes Öl. Am Ende sollte der Körper des missglückten Attentäters von vier Pferden auseinander gerissen werden. Dies alles liest sich schon einfach. In der Realität jedoch musste man feststellen, dass es die vier Pferde nicht schafften, den Körper zu zerreißen, auch nicht sechs, sodass Francois Damiens am Ende die Schenkel und Schultern abgeschnitten wurden.
Die Pfählung ist ebenso grausam und vor allem durch König Vlad III Basarab (1431-1476) bekannt; dieser erhielt auch später den Beinamen „der Pfähler.“ Bei dieser Methode wurde dem Opfer ein Holzpfahl in den Körper gejagt und anschließend der Pfahl so aufgestellt, dass der Körper des Opfers durch sein eigenes Körpergewicht immer weiter sank und die Qualen unerträglich wurden. Wollte man es noch verschlimmern, platzierte man das Opfer mit dem Anus auf dem Pfahl, sodass der Pfahl sich durch den ganzen Körper bohrte, um bei der Brust oder den Schultern wieder auszutreten.
Die Kreuzigung ist einer der bekanntesten Hinrichtungsmethoden, allein schon wegen der Bedeutung im Christentum. Sie wurde ab dem 1.Jahrhundert vor Christus praktiziert. Dabei wurden die Straftäter mit Seilen und Nägeln an einem Kreuz befestigt, das dann aufgestellt wurde. Da keine lebenswichtigen

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